FAQ

Lesen Sie hier Antworten auf die verschiedensten Fragen rund um unseren Werkstoff RHEINZINK sowie Zink im Allgemeinen.

Warum ist RHEINZINK ein umweltverträgliches Material?

RHEINZINK ist ein natürliches Material, das aus dem Spurenelement Zink hergestellt wird. Der Werkstoff besitzt eine naturbelassene Oberfläche, die eine Patina bildet. Diese Patina sorgt für Wartungsfreiheit über mehrere Generationen. Nach der Nutzungsphase ist RHEINZINK zu 100% recyclefähig. Darüber hinaus wird für die Produktion vergleichsweise wenig Energie benötigt.

Wie wird die Energiebilanz des Materials RHEINZINK bewertet?

RHEINZINK verfügt über eine gute Energiebilanz. Der Werkstoff kann mit vergleichsweise geringem Energieaufwand hergestellt werden. Besonders aufgrund des Anteils an Sekundärmaterial aus Schrotten der RHEINZINK-Herstellung sowie an Alt-Zink im verwendeten Feinzink liegt der Anteil bei 40%, was den Energiebedarf deutlich reduziert.

Wie lange kann eine RHEINZINK-Dachdeckung genutzt werden?

Aktuelle Untersuchungen belegen die Langlebigkeit von RHEINZINK-Dachdeckungen und -Fassadenbekleidungen. Als technische Lebensdauer wird von ca. 75 Jahren ausgegangen. Voraussetzung ist eine Planung der Dachkonstruktion unter den heute üblichen, bauphysikalischen Anforderungen und die korrekte Verarbeitung durch einen Fachhandwerker.

Wie lange beträgt die Nutzungsdauer einer RHEINZINK-Dachentwässerung?

In Dachentwässerungen sammeln sich über die Jahre alle möglichen Stoffe, die teilweise eine Belastung des Materials bedeuten und die Lebensdauer beeinträchtigen. Nach aktuellen Untersuchungen wird von einer mittleren Lebensdauer von ca. 40 Jahren ausgegangen und das unter Berücksichtigung der Umweltbedingungen von vor ca. 20 Jahren, die noch erheblich schlechter waren als heute.

Wird RHEINZINK-Material recycelt?

RHEINZINK-Material, das nach der Nutzungsphase demontiert wird, kann über den Altmetallhandel zu annähernd 100 % wiederverwertet werden. Bereits seit Jahren hat sich dieser geschlossene Werkstoffkreislauf etabliert und bewährt. Der Anteil an zurückgeführtem Material liegt seit Jahren bei über 90 %. Ein Grund dafür ist der hohe Restmaterialwert von bis zu 55 - 60 % des ursprünglichen Materialpreises, der einen besonderen Anreiz zur Sammlung von Alt- und Restmaterial darstellt.

Wie hoch ist der Recyclinganteil in der RHEINZINK-Produktion?

Der momentane Anteil an Recycling von Zink in der RHEINZINK-Produktion beträgt 100 %. Sämtliche Produktionsschrotte werden gesammelt und uneingeschränkt wieder eingesetzt. Überwacht wird dieses System über unser integriertes Qualitäts- und Umweltmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001.

Wie groß ist der Anteil an Recyclingmaterial im Werkstoff RHEINZINK?

Der Anteil ist abhängig vom Vormaterial. Derzeit beträgt der Anteil an Sekundärmaterial in unserem Vorprodukt Feinzink 10 % - das bedeutet, dass 30 cm einer 3 m-Dachrinne statistisch bereits einmal in einem Zinkprodukt genutzt wurde.

Wie hoch ist das Vorkommen an Ressourcen für die Zinkproduktion?

Es wird seit vielen Jahrzehnten nach Zinkvorkommen geforscht. Die heute vorliegenden Daten weisen Zinkressourcen aus, die ohne Berücksichtigung der zurückfließenden Zinkschrotte mindestens den Zinkbedarf der nächsten 700 Jahre decken werden.

In welchen Bereichen wird Zink als Werkstoff noch verwendet?

Zink wird in vielen Anwendungen von der Fertigung von Autoreifen, Farben, Armaturen in Bad oder an Türen, bei Spielzeug bis hin zu kosmetischen Produkten verwendet. Jeder Mensch begegnet dem Material Zink täglich, ob im Shampoo bei der morgendlichen Dusche oder in der Medizin – z.B. in wundheilungsfördernden Zinksalben.

In welchen Lebensmitteln kommt Zink vor?

In Lebensmitteln ist Zink als lebensnotwendiges Spurenelement vorhanden. Ein Kilogramm Rindfleisch enthält 25 – 50 mg Zink, ein Kilogramm Haferflocken 70 – 140 mg. Der Mensch benötigt im Mittel ca. 10 - 15 Milligramm Zink am Tag für wichtige Körperfunktionen wie bspw. die Bildung von Enzymen, Wachstum, Wundheilung, etc. Schwangeren und Stillenden wird empfohlen bis zu 25 mg Zink pro Tag aufzunehmen.

Warum ist Zink als Schwermetall unbedenklich?

Das Material Zink wird aufgrund seines spezifischen Gewichts von mehr als 5 g pro cm³ automatisch den Schwermetallen zugeordnet. Diese Gewichtseinteilung beinhaltet jedoch nicht automatisch die Klassifizierung als giftiger Stoff. Zink ist sogar ein essenzielles Spurenelement und überlebensnotwendig! Vom Körper nicht für den eigenen Stoffwechsel benötigte Zinkmengen werden auf natürlichem Wege ausgeschieden und nicht wie Cadmium oder Quecksilber gespeichert.Grundsätzlich gilt, ohne Zink kein Leben.

Kann Regenwasser von RHEINZINK-Flächen versickert werden?

Die Versickerung von Regenwasser wird zunehmend wissenschaftlich behandelt. Es gilt das Vorsorgeprinzip des Gewässerschutzes und somit auch des Grundwassers. Wird Regenwasser von Zinkflächen einer Versickerung zugeführt, werden die Zinkionen an organischen Partikeln wie Staub, Laub, Partikeln/Abrieb von anderen Werkstoffen oder in Bodenpassagen gebunden. Für besondere geologische Regionen stehen im Bedarfsfall Filteranlagen zur Verfügung. Eine Genehmigung der Versickerung ist bei Einhaltung der behördlichen Bestimmungen reine Formsache.

Wie wird Regenwasser von RHEINZINK-Flächen geeignet entwässert?

Das über die RHEINZINK-Dachentwässerung abgeführte Regenwasser wird in den meisten Fällen über die Kanalisation abgeleitet. Im Rahmen der von vielen Gemeinden heute geforderten dezentralen Entsorgung des Regenwassers kommen häufig auch Versickerungsmulden und -schächte sowie unterirdische Rigolen zum Einsatz. Es gibt Regionen, wo aufgrund der geologischen Gegebenheiten ein zusätzlicher Filter für die Reinigung des Regenwassers angewendet wird. Hierzu halten wir für Sie Informationsmaterial bereit. Die Seite www.bauzink.de bietet weitere Informationen zu diesem Thema sowie einen "Regenwassercheck ZINK".

Wo kann ich RHEINZINK kaufen?

Der Werkstoff RHEINZINK ist bei allen gut sortierten Fachgroßhändlern in Ihrer Nähe erhältlich. Einen Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Händlersuche.