Vom Werkstoff zum Wertstoff

Unsere neue Serie „Vom Werkstoff zum Wertstoff“ startet mit einer kleinen Werkkunde zum Alleskönner Zink. Denn das Spurenelement ist nicht nur gut für unsere Gesundheit, Zink umgibt um überall im Alltag und wird schon über zwei Jahrhunderte als Baustoff verwendet. Welche Verarbeitungsmöglichkeiten es gibt, wie energieeffizient und nachhaltig das Material ist und vieles weitere Wissenswerte finden Sie im Folgenden.

Alleskönner Zink

Zink ist als Spurenelement essenziell für die menschliche Gesundheit, Wachstum und Wundheilung werden positiv beeinflusst. Bekannt ist Zink vor allem für seine Aufgaben in unserem Immunsystem, gerade in der Erkältungszeit sind entsprechende Präparate sehr beliebt. Zudem umgibt uns Zink überall im Alltag: vom Druckguss in Armaturen und Komponenten im Automobilbau über feuerverzinkte Geländer bis zur Dachrinne, Fassadenbekleidung oder Dachdeckung, wie sie bei RHEINZINK hergestellt wird.

Teil 1: Der Werkstoff

Zink findet bereits seit über 200 Jahren am Bau Verwendung - Titanzink ist die moderne Version dieses natürlich vorkommenden Metalls. RHEINZINK ist eine Legierung, die aus Feinzink und minimalen Anteilen an Titan und Kupfer besteht. Das Feinzink und Titan werden aus verschiedenen Ursprungsländern bezogen: Skandinavien, Spanien, Holland, Belgien und Deutschland, selten auch aus Mexiko oder Peru.  Das Kupfer als Recyclingstoff kommt in Form von Bruchschrott in die Verarbeitung.  Die Legierungs-Zusätze sind bedeutsam für die Farbe der Patina und die besonderen materialtechnologische Eigenschaften.

Die Legierungszusammensetzung gibt dem Material einerseits die erforderliche Festigkeit andererseits lassen sich die Produkt gut verformen. Durch diese Verarbeitungsmöglichkeiten lassen sich komplizierte Details lösen und beliebige Dachformen realisieren. RHEINZINK-Titanzink stellt egal ob als Gauben-, Giebel-, Balkon- oder Kaminbekleidung, aufgrund seiner ansprechenden Optik eine Aufwertung für das gesamte Gebäude dar. Dachränder, Vordächer und Mauerabdeckungen erstrahlen durch den edlen Werkstoff in neuem Glanz.

Nachhaltig

Nahezu 100 Prozent des verwendeten Titanzinks können mit sehr geringem Energieeinsatz und ohne umweltbelastende Rückstände recycelt werden. Die schützende Patina, welche sich im Laufe der Zeit auf der Zinkoberfläche bildet, sorgt für eine enorm hohe Lebenserwartung. Etliche historische Gebäude können belegen, dass Zinkdächer nach über 200 Jahren, ohne beachtenswerten Wartungsaufwand, vollkommen intakt sind. Darüber hinaus besteht jedes RHEINZINK-Produkt heute bereits zu 30 Prozent aus Sekundärmaterial.