Tradition – Die Entstehung einer starken Marke

 


Wir gehen zurück in die anfänglichen 1960er Jahre.

Der industrielle Visionär Herbert Grillo betrachtet ein gerade hergestelltes Zinkblech. Es genügt einfach nicht mehr den qualitativen Ansprüchen zur Erzeugung hochwertiger Dachentwässerungssysteme und Dacheindeckungen.

Bis dato war das Paketwalzverfahren marktüblich. Die Mitarbeiter arbeiten jeden Tag hart, um das bestmögliche aus den Maschinen heraus zu holen, aber es genügt nicht.

In diesem Moment sieht Herbert Grillo die Notwendigkeit einer neuen Technologie.

 


1966:

In den USA findet Herbert Grillo die Lösung: eine Schmelz-, Gieß- und Walzanlage. Ihm ist sofort klar, dass das die Zukunft für Zinkwalzwerke sein wird.

Begeistert von der Idee geht er auf die Suche nach Mitgründern für ein neues Unternehmen. Schließlich kann er die Vereinigten Deutschen Metallwerke und die Stolberger Zink AG als Gesellschafter neben der Grillo-Werke AG gewinnen.

 

 

Zehn Jahre später, im Jahr 1978, beschloss die Unternehmensführung, sich nur noch auf Bauzink zu konzentrieren.

Zur gleichen Zeit wurde die industrielle Produktion von Fertigprodukten aufgenommen.

Es begann der systematische Aufbau der starken Marke RHEINZINK.

 

Da walzblankes Bauzink seinen tyischen blaugrauen Farbton erst nach einer längerfristigen Bewitterungsphase annimmt, äußerten Architekten den Wunsch, den Werkstoff in bereits bewitterter Ausführung zu liefern.

Diesem Wunsch nachgehend gelang RHEINZINK im Jahr 1988 eine Innovation, die noch heute einzigartig ist und als Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens gilt: die Vorbewitterungsanlage walzblanker Bänder.

Dabei werden alle vorbewitterten Produkte durch ein spezielles Beizverfahren hergestellt. Die natürliche Oberfläche bleibt erhalten und RHEINZINK verzichtet vollkommen auf künstliche Beschichtungen oder Lackierungen.

2007 wurde die 2. Generation der Vorbewitterungsanlage eingeweiht.

Die neue Anlage ermöglicht eine kontinuierlich arbeitende Vorbewitterungslinie um der hohen Nachfrage nachzukommen.

 

Zurück ins Jahr 2018: Die Vision von vor über 50 Jahren ist stark gewachsen.

Heute beschäftigt RHEINZINK international über 670 Mitarbeiter mit einem Umsatz von rund 350 Mio. €. Weltweit ist RHEINZINK in über 39 Ländern mit 14 Tochtergesellschaften, fünf Vertriebsniederlassungen und 10 Handelsvertretern aktiv.

Damals wie heute ist RHEINZINK Teil des Grillo-Konzerns.